Strickkrimi

Ihr Lieben!

Wie geht es Euch? Mir geht es prima, auch wenn ich fürchterlich lange nichts mehr von mir habe hören lassen. Ja, ich stricke noch und ja, mein Tuch nimmt ganz langsam Gestalt an. Gaaaaaanz langsam.

Nachdem ich doch ein bisschen mehr Ribbelaufwand hatte, als meine Stricknerven es manchmal aushielten und ich das Strickie mehr als einmal in die Ecke schmeißen wollte, geht es doch tatsächlich langsam mit meinem ersten Tuch (Design) voran. Ich glaube, ich habe mich nun endgültig entschieden und weiß, wie ich das Tuch bis zum Ende stricke. Hoffentlich, hoffentlich, hoffentlich.

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Strickabenteuer die Zweite „Mein Tuch“ (einen Namen gibt es auch schon, aber ich möchte den Spannungsbogen noch etwas weiter aufrecht erhalten)

Besonders zeitaufwendig sind bei diesem aufregenden Strickabenteuer die Notizen, die ich mir für jeden einzelnen Strickschritt notieren muss. Da ich vorher noch nie ein Tuch gestrickt habe, traue ich es mir definitiv nicht zu, auch nur den kleinsten Strickabschnitt aus dem Gedächtnis in die Anleitung zu übertragen. Ich hoffe inständig, dass ich auch diesmal wieder ein paar geduldige und fleißige Testbienchen finde, die sich mit mir in einen Art Tuch-Mysterie-Teststrick wagen und mir mit Rat und Tag zur Seite stehen. Aber bis dahin werden noch einige nervenaufreibende Stunde ins Land gehen, da ich unbedingt ein großes Tuch stricken. Am liebsten sehr groß! Und da sich die Maschen bei einem halbrund-gestrickten Tuch wie von Zauberhand je Reihe gefühlt verdoppeln, liegt noch eine Menge Strickarbeit vor mir.

Zum Glück gibt es bei meinem monatlichen Sticktreff einige überaus passionierte Tuchstrickerinnen, die mir einige Tipps geben konnten. So weiß ich zum Beispeil von meiner lieben Ute, dass zum Glück bei meinem Tuch noch kein Wulst am Rand entstanden ist (was immer das auch heißen mag) und das die Spannbreite mindestens 1,83 m betragen muss. Oha! Da sich die Maschen bei einem halbrund-gestrickten Tuch wie von Zauberhand je Reihe gefühlt verdoppeln, liegt noch eine Menge Strickarbeit vor mir. Es bleibt durchaus spannend!

Also, wer von Euch mich weiter bei meinem dramatisch-komischen und nervenaufreibenden Strickkrimi begleiten möchte, schaut wieder vorbei, wenn es das nächste Mal heißt: „Wie Corinna 422 Maschen neu aufnehmen musste, weil sie das Strickstück in die Ecke gefeuert hat!“

Ihr Lieben, ich freue mich riesig, über meine kleine aber feine Leserschaft und wünsche Euch alle eine fröhliche Woche mit vielen eigenen Strickabenteuern.

Liebeste Grüße und bis bald,

Eure Corinna

 

8 thoughts on “Strickkrimi

    1. Danke Dir! Ich schaff das! Aber die Reihen werden immer länger und länger… Vielleicht sollte ich mir das mit einer Abschlussborte doch noch einmal überlegen 😉

  1. Liebe Corinna, das hast du einfach wunderbar geschrieben. Ich freue mich schon immer auf neue Blogbeiträge von dir – und nun auch noch auf dein neues Tuch, wenn es denn dann endlich fertig ist. Ich bin sehr gespannt, wie es am Ende aussehen wird.

    1. Liebe Ute, und ich erst! Langsam ist es so groß, dass ich auf den Nadeln nur noch erahnen kann, wie es später mal ausssieht 😀 Ich freue mich riesig, dass Du mich dabei begleitest. Werde bestimmt noch den einen oder anderen Tipp brauchen.

  2. Klasse, ganz große Klasse! Und das Tuch, zumindest das was zu sehen ist, gefällt mir jetzt schon. Das kann nur gut werden! Ich drücke die Daumen, dass dich die Ribbelmonster nicht packen…

    1. Liebe Tanja, danke Dir! Es soll riesig werden! Aber die Reihen ziehen sich wie Kaugummi. Ich tüddel tapfer weiter… Reihe um Reihe 😀

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